WALTRONE MDMAndroid Device Management
WALTRONE MDM · Datenschutzhinweise

Datenschutz bei WALTRONE MDM

Informationen zur Verarbeitung von Geräte- und Verwaltungsdaten in der Windows-Anwendung und im Android-Agenten.

Stand: Oktober 2026

1. Geltungsbereich und Rollen

Diese Hinweise beziehen sich auf die Windows-Verwaltungssoftware WALTRONE MDM und den zugehörigen Android-Agenten. Für die Webseite waltrone.de gilt ergänzend die allgemeine Datenschutzerklärung.

Die MDM-Verwaltung wird vom jeweiligen Kunden bzw. der nutzenden Organisation betrieben. Soweit damit Geräte von Beschäftigten oder anderen Personen verwaltet werden, legt diese Organisation Zweck und Umfang der Verarbeitung fest und ist dafür im Regelfall datenschutzrechtlich verantwortlich. WALTRONE wird nicht allein durch die Installation der Software zum Empfänger sämtlicher Gerätedaten. Die Verantwortlichkeiten können sich je nach konkreter Nutzung und vertraglichen Vereinbarungen unterscheiden.

2. Anbieter und Kontakt

Für die Bereitstellung dieser Software und den öffentlichen Internetauftritt ist erreichbar:

WALTRONE / Alexander Cobucci
Haldenstraße 11 · 72406 Bisingen · Deutschland
kontakt@waltrone.de

Für Auskunfts- oder Löschanfragen bezüglich der verwalteten Geräte wenden sich betroffene Personen zunächst an die Organisation, die WALTRONE MDM einsetzt.

3. Verarbeitete Daten

Abhängig von aktivierten Funktionen, Konfiguration und Geräteberechtigungen kann WALTRONE MDM unter anderem folgende Daten verarbeiten:

  • Geräteinformationen: Kennungen, Gerätename, Hersteller/Modell, Betriebssystem- und Agent-Version, Netzwerk-/IP-Adressen, Online- und Betriebsstatus.
  • Verwaltungsdaten: Gerätezuordnung, Profile, Gruppen, Kiosk- und Sicherheitseinstellungen, Apps, Befehle, Status- und Fehlerprotokolle.
  • Zugangs- und Lizenzinformationen: Administratorkonten, Authentifizierungs- und Sicherheitsinformationen sowie lokal gespeicherte Lizenzstatusdaten.
  • Kommunikation: Mitteilungen von Administratoren an Tablets und Antworten von Gerätenutzenden.
  • Optionale Fernfunktionen: angeforderte Bildschirmaufnahmen, Kamerafotos und Standortkoordinaten mit Zeit- bzw. Genauigkeitsangaben, sofern Funktion, Berechtigungen und Geräteversion dies unterstützen.

Insbesondere Standortdaten, Nachrichten und Bildaufnahmen können personenbezogene oder besonders sensible Informationen enthalten. Administratoren sollten diese Funktionen nur für einen konkreten, zulässigen Zweck einsetzen.

4. Zwecke und Rechtsgrundlagen

Die Verarbeitung auf dem vom Kunden betriebenen System dient der Einrichtung, Verwaltung, Konfiguration, Sicherheitskontrolle, Fehlerdiagnose und Kommunikation mit verwalteten Android-Geräten. Die jeweils einsetzende Organisation muss hierfür eine geeignete Rechtsgrundlage festlegen, betroffene Personen informieren und – wo erforderlich – Berechtigungen oder Einwilligungen einholen. Je nach Einsatzfall kommen insbesondere Art. 6 Abs. 1 DSGVO und gegebenenfalls besondere arbeitsrechtliche Vorgaben in Betracht.

WALTRONE verarbeitet Daten aus Support- und Lizenzanfragen gegebenenfalls zur Durchführung vorvertraglicher bzw. vertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) oder zur Bearbeitung berechtigter Anliegen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Angaben zum Datenschutz beim Besuch der Produktwebseite stehen in der allgemeinen Datenschutzerklärung.

5. Speicherung und Kommunikation

Die Windows-Verwaltung speichert ihre Betriebsdaten in der Standardkonfiguration lokal auf dem Verwaltungsrechner, unter Windows insbesondere im Verzeichnis %LOCALAPPDATA%\waltrone1\MDM. Die Android-Agenten kommunizieren mit der für sie konfigurierten Verwaltungsinstanz über das Netzwerk. Je nach Konfiguration kann diese über HTTP oder HTTPS erreichbar sein. Administratoren sind für eine angemessene Absicherung der Netzverbindung, Konten und Zugriffsrechte verantwortlich.

Standorte, Kamerafotos und Screenshots werden nicht allein durch das Öffnen der Produktwebseite erhoben. In der Verwaltungsanwendung stehen diese Funktionen, soweit unterstützt und eingerichtet, für gezielte Abfragen zur Verfügung.

6. Online-Verbindungen

Zur Prüfung der verfügbaren Android-Agent-Version kann die Windows-Verwaltung eine Verbindung zu waltrone.de herstellen. Beim Abruf können technisch bedingte Verbindungsdaten (z. B. IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Datei) beim Webhosting verarbeitet werden. Die Software kann darüber hinaus durch benutzerausgelöste Downloads und Links weitere Verbindungen aufbauen. Die Angaben zu Hosting und Server-Logfiles stehen in der allgemeinen Datenschutzerklärung.

Eine automatische Übertragung des vollständigen lokalen Gerätebestands an WALTRONE allein zum Zweck der Versionsprüfung ist nicht Bestandteil der beschriebenen Versionsabfrage.

7. Aufbewahrung und Löschung

Die Aufbewahrung lokaler Gerätedaten hängt von der Konfiguration und der Verwaltung durch den Kunden ab. In der Anwendung stehen Funktionen zur Löschung bestimmter Datensätze, Chatverläufe sowie gespeicherter Bildschirm- und Kameraaufnahmen zur Verfügung. Für Nachrichten kann eine automatische Löschfrist konfiguriert werden; standardmäßig ist eine automatische Löschung nach 24 Stunden Inaktivität vorgesehen. Protokolle und Sicherungskopien können unabhängig davon länger vorhanden sein.

Der Ablauf einer Testlizenz bewirkt keine automatische Löschung der verwalteten Geräte und der Datenbank. Vor einer Weitergabe oder Außerbetriebnahme des Verwaltungsrechners muss die verantwortliche Organisation die erforderliche Löschung ihrer Daten und Sicherungskopien selbst durchführen.

8. Betroffenenrechte

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und gegebenenfalls Widerspruch sowie das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.

Bei über WALTRONE MDM verwalteten Geräten ist vorrangig die für den Einsatz verantwortliche Organisation Ansprechpartner. Für Anfragen an WALTRONE selbst: kontakt@waltrone.de.

9. Organisatorische Verantwortung

Geräteverwaltung kann weitreichende Eingriffe in Geräteeinstellungen und die Privatsphäre der Nutzenden ermöglichen. Vor dem Einsatz – insbesondere bei Beschäftigtengeräten, Fernaufnahmen oder Standortabfragen – sollte die Organisation Zugriffsrechte, Transparenzpflichten, Speicherfristen und gegebenenfalls Mitbestimmungsrechte prüfen.

Diese Informationen beziehen sich auf den Funktionsstand von WALTRONE MDM im Oktober 2026 und werden bei Bedarf angepasst.